Man merkt Herbert Tuscher förmlich an, wie viel Spaß er immer noch am Trabrennsport hat. Der passionierte Züchter, Amateur und Besitzer hat noch lange nicht fertig und steigt voller Begeisterung in den Sulky. Auch in Interviews hat der Niederbayer stets einen Scherz auf den Lippen. Zurzeit hat er besonders gut lachen, denn er hat ein gutklassiges neues Pferd am Start: Gri Barack. Über den Vierjährigen haben wir Herbert Tuscher ausgefragt.
Ja, der ist wirklich gut drauf und war sehr gut. Ich habe eigentlich gedacht, ich komme heim, aber die Stute ging schon letztes Jahr sehr gut, die hat sehr viel Grundschnelligkeit, da ist uns kein Zacken aus der Krone gebrochen. Die Leistung von Gri Barack war jedenfalls sehr ansprechend. Bis August wird er noch zulegen können.
Yes! Dafür haben wir Pferde, dass wir ans Derby denken. Ich bin schon oft mitgefahren und war schon oft dabei, ich hoffe, so auch heuer.
Ja, genau. Er fängt gut an, ich werde ihn aktiv fahren, damit er sich tatsächlich steigert. Ich sitze deshalb selbst drauf, dann kann ich alles so machen, wie ich es für richtig halte.
Richtig, ich glaube, ich gebe nicht an, wenn ich sage, dass er eine Siegchance hat. Da bin ich sicherlich nicht überheblich. Die Zeit, die ich ihm gegeben habe, hat sich gelohnt. Ich habe ihn zwei- und dreijährig in Ruhe gelassen, und jetzt geht er wie ein Auto. Ich habe da richtig Freude jetzt.
Er geht so schnell wie meine Kollegen meinen, dass sie fahren müssen und so s schnell, dass ich gewinnen kann. So schnell kann er auch gehen. Er sollte auf jeden Fall unter den ersten Dreien sein und ich glaube wirklich stark an den Sieg.