Kampfansage von Idao de Tillard: Erstmals barfuß in den Prix d‘Amérique

Vincennes, Sonntag, 26. Januar 2025. Die Traberwelt hält den Atem an, denn am Sonntag ist es soweit: Es ist Prix d’Amérique! In diesem wichtigsten Trabrennen Europas in Vincennes kämpfen die Hochkaräter um die Preisgelder von einer Million Euro. Natürlich kann in diesem Gruppe I-Rennen auch die Quinté+ gespielt werden, und das lohnt sich wie kaum je: Satte drei Millionen Euro sind im Jackpot.
Als Titelverteidiger tritt (18) Idao de Tillard aus dem Quartier der Familie Duvaldestin an, der seinen großen Sieg wiederholen kann und sich in Amérique-Bestform präsentiert. Sein Trainer Thierry Duvaldestin hat eine Kampfansage losgelassen. Zum ersten Mal geht der Crack komplett barfuß in diese Partie. Die Trainerlegende sagte, in diesem Rennen müsse man auch ein Risiko eingehen und ist sich sicher: „Er sollte unter den ersten Dreien landen.“
Als Gegner gehandelt wird (16) Go On Boy. Der Derieux-Schützling hätte nach fulminanten Karriereleistungen den Sieg mehr als verdient. Derieux erklärt, dass er sehr zufrieden war mit seinem Laufen im Prix de Bourgogne: „Das Ziel war es, sich zu qualifizieren. Ich werde versuchen, am Sonntag den Spieß umzudrehen. Er hat super gearbeitet und wird sich in toller Form präsentieren.“
Ein arger Widersacher kommt aus Schweden: (13) San Moteur ist aus Skandinavien schon bestens in Frankreich angekommen zu diesem wichtigen Engagement und ist die beste nicht-französische Chance. Aus deutscher Sicht interessant ist der Prix d’Amérique allein schon, weil der deutsche Fußball-Spielerberater Roger Wittmann am Finalteilnehmer (5) Idéal Ligneries beteiligt ist, der schon zweijährig im Jahrgang eine große Rolle gespielt hat. Nach langer Zeit bekommt der Prix d’Amérique daher auch eine leichte deutsche Note, auch, wenn das Pferd französisch gezogen ist. Er besitzt kleinere Platzchancen.
Abwesend ist der Sechsjährigenprimus Jushua Tree, so dass der beste Vertreter des J-Jahrgangs nun (7) Josh Power ist. Vertreten sind auch einige Stuten. Besonders (1) Iroise de la Noé hat sich nachdrücklich mit ihrem großen Sieg im Prix de Belgique ins Gespräch gebracht und möchte in die Fußstapfen von Bélina Josselyn treten. (11) Hussard du Landret hat sich in großartiger Manier qualifiziert. Bei den Fünfjährigen heißt die beste Chance (2) Keep Going. (17) Hooker Berry hat diese Prüfung schon gewonnen und hat besonders in den letzten Monaten gezeigt, dass er noch „im Spiel“ ist.