Longchamp: Großer Sport und 1 Million Euro Jackpot in der Quinté+-Wette

Ein echter Super-Renntag steht am Sonntag in Longchamp an, denn mit dem Prix d’Harcourt, dem Prix La Force, und dem Prix Vanteaux gibt es nicht weniger als drei Grupperennen. Doch damit nicht genug, hinzu kommen mit dem Prix Zarkava und dem Super Handicap de Reouverture noch ein Listenrennen für Stuten und ein mit 100.000 Euro dotiertes Quinté+-Handicap. In den beiden letztgenannten Rennen gibt es auch deutsche Beteiligung.
Gleich im 1.Rennen um 13:58 Uhr (27.000 Euro-Maidenrennen, 2.100 m), einem Rennen für Debütanten, gibt es mit dem von Sarah Steinberg für den Stall Salzburg trainierten Ayres (R. Piechulek) einen deutschen Starter. Leicht wird es der Hengst gegen Vertreter vieler Top-Quartiere aber kaum haben.
Das 2.Rennen um 14:33 Uhr (27.000 Euro-Maidenrennen, 2.100 m) ist das Pendant für die Stuten. Hier kommt für Andreas Suborics die im Stall nicht gering gehandelte Starlight Lips (H. Boutin) an den Start. Doch auch hier ist die Konkurrenz groß.
Das 3.Rennen (100.000 Euro-Handicap, 1.400 m, siehe Extra-Text) ist das Super-Handicap de Reouverture , in dem es in der Quinté+-Wette um einen Jackpot in Höhe von 1 Million Euro geht. Das Rennen ist auch aus deutscher Sicht äußerst interessant, denn mit Zerostress (T. Bachelot/S. Smrczek), Alabama Moon (M. Michel/H. Blume) und Cortado (E. Hardouin/A. Suborics) kommen nicht weniger als drei der 19 Starter aus Deutschland und auch Sven Goldmann hat mit Lanzelot Gold (A. Orani/J. Reynier) ein Pferd im Rennen.
Das 4. Rennen um 15:50 Uhr ist der Prix la Force (80.000 Euro, 1.800 m), das Gruppe III-Rennen für die dreijährigen Hengste und Wallache. Michael Motschmann hat hier mit Waka Waka (A. Orani/J. Reynier) ein Pferd im Rennen, das auch noch für das Bavarian Classic genannt ist. Favorit könnte aber der Aga Khan-Vertreter Azimpour (M. Barzalona/F.-H. Graffard) sein. New Ground (M. Guyon/H. Devin) hat noch eine Nennung für das Deutsche Derby.
Das 5. Rennen um 16:25 Uhr ist der Prix Vanteaux (80.000 Euro, 1.800 m), für die dreijährigen Stuten. Hier sollte Francis-Henri Graffard mit Mandanaba (M. Barzalona) und Gezora (C. Soumillon) bestens gerüstet sein.
Das 6. Rennen um 17:00 Uhr ist das Hauptrennen, der Prix d’Harcourt (130.000 Euro/2.000 m) auf Gruppe II-Niveau für die älteren Pferde. Hier hat es der wohl noch nicht erfasste Map Of Stars (J. Doyle/F.-H. Graffard) mit dem englischen Gast Certain Lad (G. Bass/J. Channon) zu tun.
Im 7. Rennen um 17:35 Uhr, dem Prix Zarkava auf Listenebene (48.000 Euro, 2.100 m) tritt dann die Röttgenerin Weltbeste (M. Seidl/M. Pecheur) an, die es aber schwer haben dürfte. Auch Markus Münchs Euboa (T. Bachelot) hat es wohl nicht leicht.
Im 8. Rennen um 18:10 Uhr (35.000 Euro-Handicap/1.400 m) bietet Andreas Suborics die frische Siegerin Miela (M. Barzalona) auf, die aber erst einmal zeigen muss, ob sie mit ihrer neuen Marke zurechtkommt.